|
|
 |
|
Die Rennen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Hier findet ihr Info´s zu den einzelnen Rennen der Saison 2011.
Hahn 09.04.2011
Endlich war es soweit. Das erste Rennen für meinen Sohn in der SAKM. Als wir an der Strecke angekommen waren, wurden wir sehr herzlich von allen begrüßt, da wir nicht wussten, ob wir es überhaupt schaffen würden. Dann haben wir erst mal ausgeladen und haben uns angemeldet und auch die techn. Abnahme ohne Probleme gemeistert. Dann führten wir noch ein paar Benzingespräche und fuhren zu unserer Unterkunft.
Am Renntag lief alles ganz locker ab. Die Fahrerbesprechung war vorbei und das erste Training ging los, welches wir aber noch ausgelassen hatten. Wir stiegen beim 2. Training ein und er fuhr das erste mal in Hahn. Die Zeiten warer Nebensache, da er erst mal die Strecke kennen lernen sollte.
Im Qualifying gab er aber schon mehr Gas und war auch gleich 30 Sekunden schneller. Die Angst war abgelegt und es machte im richtig Spaß, mit den anderen Bambinis, die um einiges schneller als er waren, zu fahren. Er wurde aber auch herzlich bei ihnen aufgenommen und alle waren sehr fair untereinander.
Dann kam der große Augenblick, das erste Rennen. Er war ganz locker drauf und als die Ampel auf Grün ging, fuhr er einfach los. Er spulte Runde für Runde ab und fuhr in seiner Klasse als erster über die Linie. Er strahlte über das ganze Gesicht und wollte am liebsten weiter fahren.
Beim 2. Rennen lief es leider nicht mehr so rund, da sich am Vorstart leider seine Kupplung löste, die ich auch nicht mehr so schnell reparieren konnte. Klar war mein Sohn enttäsucht, aber als ich ihm gesagt habe, das er die Gesammtwertung anführt, kam das Grinsen wieder.
Als er ganz oben auf den Treppchen stand, war alles wieder vergessen. Er bekam einen Riesen Pokal, was ihm sehr gut getan hatte. Und ich war auch sehr stolz auf ihn, den auf der Strecke konnte ich ihm nicht helfen. Das musste er alles schon alleine meistern, was er auch Super gemacht hatte.
Kerpen 07.05.2011
Ein Wochenende zum vergessen.
Schon die Anfahrt dauerte fast 5 Stunden, weil wir vor Köln im Stau standen und dann in Kerpen uns leider keiner sagen konnte, wo die Kartbahn ist (tolle Beschilderung). Um 22 Uhr fingen wir an, unser Zelt aufzubauen, was aber leider defekt war. Also einfach alles nur ausgeladen und schlafen gelegt.
An diesem Renntag war leider die Lockerheit von Hahn nicht da, weil mein Sohn als seinen Arzttermin im Hinterkopf hatte. Der Besuch entscheidet, ob er weiter Kart fahren darf oder auch nicht. Da war der Druck schon sehr groß. Leider kam noch dazu, das die Kurbelwelle von seinem Motor einen defekt hatte, und er so nur 50% Leistung hatte, das bei originalen 5,5PS nicht viel ist. Er konnte zwar fahren, war aber gegenüber den anderen sehr langsam. Diese Situation war leider nicht ganz ungefährlich, da an diesem Wochenende viel mehr Fahrer auf der Strecke waren. Klar gab es Kritik von den anderen Vätern, die auch berechtigt war. Nur bei 3-4 Personen frage ich mich, warum sie meinen Sohn so nieder machen mussten. Das war schon untereste Schublade und beleidigend (besonders der eine Kommentar bei der Siegerehrung). Mein Sohn bekam das natürlich auch alles mit und nach der Siegerehrung flossen die Tränen. Aber durch sowas lassen wir uns nicht abschrecken. In Gegenteil, jetzt erst Recht. Denn andere Väter, Fahrer, Streckenposten hielten zu ihm, was ich ganz toll fand. Die wussten, das es nicht nur eine Ausrede mit seinem Motor war, sondern, das einfach nicht mehr heraus zu holen war.
Jetzt warten wir erst mal den Arztbesuch ab, und wenn er das OK für weitere Rennen bekommt, wird aufgerüstet. Ich verkaufe alles, was ich habe, nur um ihm einen neuen Motor kaufen zu können (und nicht wieder einen Schrott Motor, den ich aufgebaut habe). Dann soll nochmal jemand sagen, er hätte Angst vorm Gas geben.
Uchtelfange 11.06.2011
Dieses Rennen mussten wir leider ausfallen lassen.
Lommerange 31.07.2011
Ein schönes Wochenende liegt leider hinter uns. Gut gelaunt ging es am Samstag morgen nach Frankreich, weil das Rennen dieses mal ja Sonntags war. Dort angekommen, waren wir erst mal über den Zustand der Bahn geschockt. Überall Risse in der Fahrbahn, Randsteine, die ausgebrochen waren etc... Aber egal, die Bedingungen sind ja für alle gleich. Wir machten noch die techn. Abnahme und waren sonst nur am relaxen. Am Sonntag beim ersten Training hatte ich leider das Kart von meinem Sohn zu kurz übersetzt. Er war auf der langen Gerade einfach nicht schnell genug. Also schnell wieder auf die Kerpen Übersetzung wechseln und schon war er richtig flott unterwegs. Und von Runde zu Runde wurde er schneller und lag im Qualifying nur 2-zehntel hinter seinem Konkurrenten aus Luxemburg. Und diese beiden lieferten sich im ersten Rennen ein heißes Kopf an Kopf Rennen. Mal war der eine vorne, dann wieder der andere. Und im Ziel lag mein Sohn 3-zehntel vorne, Gewonnen. Vor dem 2. Rennen besprachen wir nochmals die Taktik, weil der andere Fahrer ja gleich stark war. Den Start verlor leider mein Sohn, aber in der 2. Runden kam er besser aus der Kurve vor der langen Geraden heraus und am Ende setzte er sich neben den anderen und bremste ihn aus. Der andere drehte sich danach noch und so konnte mein Sohn den Abstand dieses mal immer mehr ausbauen. Das war der 2. Sieg, den er sich auf der Strecke erkämpft hatte. Überglücklich verliesen wir danach Frankreich und freuen uns schon auf Liedolsheim.
Liedolsheim 27.08.2011
Eigentlich sollte in Liedolsheim der Sommerpokal ausgefahren werde. Es war aber mehr der Wetterchaos Pokal 2011. Regen und Sonne wechselten im Minutentakt und so war eine Voraussage fürs Setup unmöglich.
Wir meldeten uns erst sehr spät an, da mein Sohn noch nie im Regen gefahren ist. Außerdem wollten wir kein Risiko eingehen, weil die ganzen anderen Fahrer noch um die Meisterschaft fahren. Aber als es kurz vor dem Quali trockener wurde, entschieden wir uns nach einer langen Diskussion doch dafür, zu starten. Also schnell das Kart ausladen und zur techn. Abnahme bringen, ganz schnell noch den Luftdruck kontrolliert und 2 Minuten später war er schon auf der Strecke. Die Strecke war noch leicht feucht und mein Sohn kannte die Bahn ja noch nicht. Dafür schlug er sich mit Slicks aber recht gut.
Beim ersten Rennen war dann die Bahn auch ganz trocken und er konnte vom Start weg gut mit anderen mithalten. Auch seine Rundenzeiten verbesserten sich um 10 Sekunden gegenüber dem Quali. Nur leider war kein direkter Gegner diesmal in Liedolsheim dabei und er riskierte nicht alles, damit das Kart, was ja nicht mehr das neuste ist, keinen Schaden bekommt.
Dann war Rennpause und es kommt, was kommen musste. Es fing an zu regnen und hörte erst kurz vor dem 2. Rennen auf. Was also für den 2. Lauf für Reifen montieren. Ich entschied mich für Regen, weil die Strecke noch feucht war. Nur die Sonne trocknete die Strecke so schnell ab, dass es leider die falsche Wahl war. Ein ummontieren war leider nicht mehr möglich, also passte ich nur den Luftdruck der Reifen an die Situation an. Leider konnte er seine Zeit nicht verbessern, was aber neben sächlich war. Er sollte nur Kilometer abspulen und lernen. Nach dem Rennen war ich erstaunt, wie gut die Regenreifen noch aussahen. Diese sind auch immerhin schon 6 Jahre alt gewesen und andere würden diese weg werfen. Aber er war nur 4-zehntel langsamer als mit den Slicks. So wurde er zum Schluss Sommerpokal-Champion 2011, aber auch ohne Gegner muss man erst mal ein Rennen zu ende fahren. Und den Abstand zu den schnelleren Bambinis konnte er auch verkürzen. Daher war es trotz der fehlenden Gegner ein sehr gutes Wochenende.
Hahn 08.10.2011 / Finale
Ein nasses, aber geniales Wochenende liegt hinter uns. So oft habe ich noch nie die Reifen gewechselt, wie an diesem Tag. Wir fuhren beide erst zum Quali raus, weil besonders ich meine Kräfte einsparen wollte.
Im 1. Rennen hat unser kleiner es fertig gebracht, einen schnelleren Bambini auf der Strecke zu überholen. Das hat ihn erst so richtig heiß gemacht, und jede Runde wurde er schneller. Im 2. Rennen regnete es leider nur und so war einfach nur ankommen angesagt. Aber es hat im trotzdem riesiegen Spaß gemacht.
Ich fuhr nach 2 Jahren als Abschluss ja auch nochmal. Im Quali wollte ich einfach nur das Kart testen, ob alles funktioniert. Es lief alles ohne Probleme ab und auch der neue Motor lief richtig gut. Im 1. Rennen konnte ich auch gleich 2 schnellere 2-takt Fahrer hinter mir lassen und kam den anderen auch immer näher. Leider fing es dann mitten im Rennen an zu regnen und ich versuchte mit meinen Slickreifen nur irgend wie ins Ziel zu kommen. Es war aber eine Gaudi da draussen. Im 2. Rennen fuhr ich dann mit Regenreifen raus, weil es zwischendurch wieder geregnet hatte. Und auch da konnte ich den schnelleren folgen, bis dann die Kette gerissen ist. Das war dann leider das Aus für mich. |
|
|
|
|
|
Heute waren schon 19 Besucher (22 Hits) hier! |